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Rote Beete Hummus – Superfood auf’s Brot

von Kirsten

Isst du gerne Rote Beete? Ich ehrlich gesagt nicht soo gerne. Vielleicht ist es auch die recht schmierige Zubereitung, die mich immer wieder davon abhält, die gesunde Knolle zu essen. Es gibt allerdings Rezepte, in denen ich Rote Beete wirklich gerne esse – zum Beispiel als Rote Beete Hummus. Außerdem zählt das rote Gemüse nicht umsonst zu den sogenannten Superfoods. Praktisch dabei ist, dass man sie beim Bauern nebenan bekommt und sie nicht aus Peru oder China eingeflogen werden muss. Unsere heimischen Böden bieten nämlich auch eine ganze Reihe toller Lebensmittel!

Die größte Sauerrei macht wohl das Schälen von frischer Rote Beete. Ich nehme daher immer die vorgekochte, vakuumierte Variante. Frisch kochen ist mir wichtig, aber hier siegt tatsächlich immer die Bequemlichkeit. Was ich auch sehr gerne esse, ist eingelegte Rote Beete. Irgendwo habe ich mal einen Koch sagen hören, dass das Banauserei sei, weil man den Geschmack des Gemüses so übertüncht. Stimmt sicher, schmeckt mir aber trotzdem super. 😀

Warum Rote Beete essen?

#1: Gesteigerte Durchblutung

Da Rote Beete reich an Nitrat sind, wirken sie im Körpter auf die Gefäße ein. Diese weiten sich und die Durchblutung wird angeregt. Trinkt man also beispielsweise 2 Stunden vor dem Sport ein Glas Rote-Beete-Saft, kann die verbesserte Durchblutung für mehr Pump und damit mehr Spaß beim Training sorgen. Außerdem ist eine gute Durchblutung auch so eine sinnvolle Sache für einen gesunden Körper

#2: Reich an Folsäure

Wenn man schwanger ist oder auch nur plant schwanger zu werden, wird einem geraten Folsäure zu sich zu nehmen. Diese beugt beim Ungeborenen Komplikationen mit einem offenen Rücken vor. Eine große Portion Rote Beete deckt oft bereits den Tagesbedarf an Folsäure.

#3: Rote Beete hilft beim Abnehmen

Will man abnehmen, sind Lebenmittel mit einer geringen Kaloriendichte bei gleichzeitig viel Volumen und hoher Nähr- und Ballaststoffdichte immer sinnvoll. Rote Beete bietet genau das. Die positiven Effekte auf das Herz-Kreislaufsystem und die Energieverwertung beim Sport unterstützen zusätzlich, wenn man Gewicht reduzieren will.

#4: Rote Beete wirkt entzündungshemmend

Die tiefrote Farbe der Knolle kommt durch die vielen enthaltenen Antioxidantien zustande. Diese helfen dem Körper Entzündungsprozesse einzudämmen und zu bekämpfen. Gerade (chronischer) Stress, sei es im Alltag oder auch der Stress, den Sport auf den Körper auswirkt, verursacht Entzündungsprozesse. Für eine bessere Regeneration kann Rote Beete unterstützend wirken.

#5: Erhöht die sportliche Leistung

Wie beschrieben, wird die Durchblutung durch den Konsum von Rote Beete verbessert. Aber auch der Energiefluss im Körper wird erhöht, wodurch der Energieverbrauch verbessert wird. Durch eine zusätzlich verbesserte Fettverbrennung 2-3 Stunden nach dem Konsum von Rote Beete kann man in so gut wie jeder Sportart profitiern.

Rote Beete kann man mittlerweile auch als Saft oder Pulver kaufen. Ich bleibe am liebsten beim ursprünglichen Produkt. Eines der Rezepte, die wir gerne machen, ist ein Rote Beete Hummus. Er eignet sich als Dip zu Gemüse oder aufs Brot und je nachdem, wie viel Rote Beete du nimmst, wird er auch ein richtig roter Hingucker.

Gericht Brotzeit
Keyword Brotaufstrich, Dip, einfach, Hummus, Rote Beete Hummus, vegan, vegetarisch, Waffeln, Snacks, Süßspeise
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Portionen 1 großes Glas

Zutaten

  • 1 Dose Kichererbsen 425 ml
  • 200 g Rote Beete vorgegart
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Tahin (Sesampaste)
  • 3 EL Olivenöl

Anleitungen

  1. Die Kichererbsen gut abspülen und abtropfen lassen. Den Knoblauch schälen und kleinschneiden. Rote Beeten abtropfen lassen und ebenfalls kleinschneiden.

  2. Die Kichererbsen, Rote Beete, Tahin, Knoblauch und Zitronensaft mit einem Stabmixer pürieren, dabei ca. 3 EL Öl untermixen. Mit Salz abschmecken.

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