[Fit Food] Gesündere Mini-Ofenberliner

Ofenberliner mit Puderzucker

Es ist soweit. Im Rheinland herrscht wieder Karnevalsstimmung und neben Kölsch darf hier natürlich auch der klassische Berliner (oder Pfannkuchen, wie mein Mann sagen würde) nicht fehlen. Egal wie man sie nennt, ob Krapfen, Berliner oder eben Pfannkuchen, gesund sind die frittierten Teile natürlich nicht. Dafür lecker und ab und zu kann man ihn sich natürlich trotzdem gönnen. Allerdings wollte ich schon länger mal versuchen eine gesündere Variante zu backen und hier ist sie nun.

Gebackene Berliner mit Puderzucker

Vorneweg: Ein Ofenberliner, der nicht frittiert wird, schmeckt anders, als der bekannte Berliner. Das sollte jedem klar sein. Auch sorgt Vollkornmehl und weniger Fett natürlich für ein festeres Backergebnis. Mir geht es ja gerade darum, eine gesündere Variante dieser zuckrigen Transfettbombe zu haben, wenn mir danach ist. Gefüllt sind sie mit Brombeergelee von meiner Mutter. Jede andere Marmelade tut es natürlich auch. Nehmt ihr eine gekaufte, würde ich auf eine mit 75% Fruchtanteil setzen. Selbst gekocht kann man entweder eine Chiamarmelade verwenden oder den Gelierzuckeranteil recht gering halten. Ganz gesund wird es mit Fruchtpüree, welches eventuell noch mit Stärke etwas angedickt werden sollte. Herkömmliche Berliner werden nach dem Ausbacken in Fett gefüllt. Da diese hier eine festere Konsistenz aufweisen, befülle ich sie vor dem Backen. Achtet drauf, dass auch wirklich Marmelade im Berliner landet!

Angebissener Ofenberliner

Mit Puderxucker bestreut, kommen die kleinen süßen Brötchen dem Original recht nah. Ich verwende allerdings ganz normalen Puderzucker, da ich nicht so viel von künstlichen Süßstoffen halte und der Anteil hier überschaubar ist. Daher handelt es eben auch nur um eine gesündere Alternative. Schmecken tun sie auf jeden Fall und sind hier immer richtig schnell weg. Das Kokosöl schmeckt man leicht durch. Ich finde es gibt dem Ganzen aber einen Geschmack, der nah an das Original herankommt. Wer absolut keinen Kokosgeschmack mag, verwendet einfach 20g Butter statt des Öls.

Und jetzt wünsche ich euch guten Appetit!

Mini Ofenberliner

Berliner, Krapfen bzw. Pfannkuchen aus dem Ofen

Vorbereitungszeit 1 Stunde
Zubereitungszeit 25 Minuten
Arbeitszeit 1 Stunde 25 Minuten
Portionen 5 Berliner
Kalorien 225 kcal

Zutaten

  • 175 g Dinkelvollkornmehl
  • 1/4 Hefewürfel
  • 75 ml Dinkeldrink lauwarm
  • 1 EL Honig
  • 20 g Kokosöl geschmolzen
  • 30 g Rohrohrzucker oder Süße nach Wahl
  • 1 Ei klein
  • 1 Prise Salz
  • Marmelade nach Wahl z.B. Brombeergelee
  • Puderxucker oder -zucker

Anleitungen

  1. Die Hefe mit dem Honig im warmen Dinkeldrink auflösen und etwa 15 Minuten stehen lassen, bis sich leichte Blasen auf der Oberfläche der Flüssigkeit bilden.

  2. Das Mehl mit Zucker und Salz mischen und eine Mulde in die Mitte formen.  Die aktivierte Hefemischung in die Mulde geben und alles von außen nach innen zu einem Teig verkneten. Das Kokosöl und Ei zugeben und ebenfalls einarbeiten bis ein elastischer Teig entsteht.

  3. Den Teig abgedeckt eine gute  Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Nochmal durchkneten und in fünf bis sechs gleichgroße Portionen aufteilen, die zu Kugeln geformt werden.

  4. Die Marmelade in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen. Am besten mit einem Zahnstocher ein Loch in die Teigkugel stechen und etwas "aushöhlen". Dann die Berliner befüllen.  Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech weitere 15 bis 20 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

  5. Die Berliner etwa 20 bis 25 Minuten backen. Etwas auskühlen lassen und mit Puderzucker oder -xucker bestreuen. (Alternativ einen Zuckerguss herstellen und die Berliner bestreichen).

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