Home Fitness [Fitness] Warum ist es sinnvoll 10.000 Schritte am Tag zu gehen?

[Fitness] Warum ist es sinnvoll 10.000 Schritte am Tag zu gehen?

von Kirsten

10.000 Schritte am Tag halten gesund und schützen vor chronischen Krankheiten – das sagt man zumindest. Doch ist es wirklich sinnvoll darauf zu achten, diese tägliche Bewegung einzubauen? Wenn bei mir sportlich nichts läuft, sei es aus Zeitmangel, Schlafmangel oder weil Restday ist, dann versuche ich dennoch auf die berühmten 10.000 Schritte zu kommen. Wenn euch interessiert, welche Vorteile ein tägliches Schrittziel mit sich bringen kann und wie ich mich dazu motiviere, täglich die besagten Schritte zu machen, dann lest gerne weiter. 🙂

In einer Zeit in der wir uns zunehmend ungesünder (Stichwort Fast- und Convenience Food) ernähren und Bewegung im Alltag oft immer weniger wird, gerät gesundheitlich doch schnell einiges aus den Fugen. Klar, wer acht Stunden im Büro sitzt, anschließend noch Haushalt, Kinder oder Einkauf erledigen muss, hat es nicht so leicht, mal eben 10.000 Schritte unterzubringen. Mir gelingt das momentan sehr gut, da ich täglich mit meiner kleinen Maus spazieren gehe und auch sonst, dank ihr, viel auf den Beinen bin. Doch wenn der Arbeitsalltag (und das heißt für mich Büro) wieder losgeht, wird das eine deutlich größere Herausforderung.

Evolutionsbiologisch betrachtet ist der Mensch immer viel in Bewegung gewesen und unser ganzer Körperbau ist dafür ausgelegt, zu gehen und sich zu bewegen. Selbst 40.000 Schritte am Tag sind eigentlich kein Problem. Jedoch schaffen viele von uns nicht mal mehr 5.000 Schritte und das charakterisiert dann bereits einen inaktiven Lebensstil. Eigentlich ist das echt traurig, denn die Bewegung hat etliche Vorteile.

Welche Vorteile hat ein Schrittziel von 10.000 Schritten?

  1. Man nimmt leichter ab
    Vorausgesetzt du fährst mit einer schlechten Ernährung nicht alles gegen die Wand, hilft tägliche Bewegung ganz ohne Sport beim Abnehmen. Dein Kalorienverbrauch ist beim Laufen höher, als im Sitzen. Je mehr Muskeln du bewegen musst, desto effektiver ist das ganze. Doch auch wenn du noch das ein oder andere Kilo Fett zu viel mit dir rumspazierst, musst du dieses ja bewegen und das verbrennt Kalorien 🙂
  2. Du bist gesünder
    Die tägliche Bewegung hilft dabei, dein Herz-Kreislauf-System zu stärken. Das Risiko für Herzinfarkte oder Schlaganfälle sinkt (zum Teil um 50%) und dein Blutdruck steigt nicht so stark. Gehst du wirklich täglich 10.000 Schritte, bist du sicher auch häufiger bei nicht so schönem Wetter draußen. Das ist ein gutes Training für dein Immunsystem. Dieses arbeitet nämlich am effektivsten, wenn es immer mal getriggert wird. Das heißt natürlich nicht, dass man sich gefährlichen Viren absichtlich aussetzen sollte.
  3. Zeit zum Nachdenken
    Das klingt jetzt sicher komisch, aber manchmal hilft es im hektischen Alltag einfach mal runterzukommen. Ein Spaziergang kann dabei wirklich entschleunigend wirken. Man hat Zeit seinen Gedanken nachzuhängen, Dinge im Kopf neu zu sortieren und die frische Luft tut ihr übriges. Nach einen Spaziergang fühlst du dich gleich ausgeglichener und kannst die täglichen Aufgaben – sei es auf der Arbeit oder privat – viel effektiver angehen. Mir hilft selbst ein kurzer Spaziergang, meine Gedanken zu ordnen und den Akku wieder zu laden. Laufen ist für mich meist noch besser, doch dazu komme ich gerade einfach nicht oft.

Wie schafft man jetzt diese vielen Schritte?

Eigentlich ist es wirklich gar nicht so schwer, vorausgesetzt, man will das Ziel wirklich erreichen. Ich gehe an Arbeitstagen zum Beispiel nach Möglichkeit immer in meiner Mittagspause spazieren. In einer knappen halben Stunde kommen schon einige Schritte zusammen.

Außerdem nehme ich tatsächlich oft die Treppe. So abgedroschen der Tipp klingen mag, ich bin selbst schwanger oft noch in den 13. Stock ins Büro gestiefelt. Das hält die Kondition selbst mit Babybauch echt gut auf, auch wenn man etwas schnauft 😉

Für mich ist der Arbeitsweg zu weit, aber auch das Fahrradfahren zählt zum Schrittemachen dazu. Es geht ja allgemein um Bewegung und nicht strikt ums Laufen. Wenn du also zur Arbeit, zum Einkaufen, zu Freunden oder sonst wohin mit dem Rad fahren kannst, dann mach das.

Ein Schrittzähler hilft mir darüber hinaus dabei, zu sehen, ob ich nochmal eine Runde drehen sollte oder schon ganz gut im Rennen liege. Außerdem motiviert er mich, das Schrittziel deutlich zu übertreffen. Wie gesagt, selbst 40.000 Schritte sind problemlos möglich. Momentan verwende ich eine Fitbit (selbst gekauft und sehr geliebt). Dort kann man sich auch mit Freunden messen und kleine Wettkämpfe austragen. Die motivieren ggf. zusätzlich, doch nicht gleich auf der Couch zu versinken. Ihr könnt mir übrigens gerne schreiben, wenn ich euch dort zu meiner Freundesliste hinzufügen soll.

Habt einen aktiven Tag, eure Kirsten!

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Clara 07/04/2019 - 12:20

Ein schöner Beitrag. Ich liebe meine Fitbit-Uhr auch sehr und nutze sie, um mich an regelmäßige Bewegung zu erinnern. Leider ist es bei mir nicht so einfach, im Büroalltag die 10.000 Schritte zu schaffen. Aber wenn ich dann abends auf der Uhr sehe, dass mir noch einige Schritte fehlen, motiviert das, um noch einmal vor die Tür zu gehen 🙂

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