[Ernährung] Die 80/20-Regel und warum sie so gut funktioniert

angebissener Berliner

Gestern ist es passiert. Aller guten Vorsätze zum Trotz gab es einen zucker- und transfettgefüllten Berliner. Und habe ich ein schlechtes Gewissen? Nein. Denn so sehr ich gesunde Ernährung schätze, genauso gerne esse ich auch mal etwas Ungesundes – so wie gestern. Doch passt das zu einer fitnessbewussten Ernährung und einem gesunden Lebensstil? Ja, mit der 80/20-Regel.

Ohne jetzt genau drauf zu achten, esse ich in der Regel 80 Prozent meiner Lebensmittel gesund, ausgewogen und unverarbeitet. Die restlichen 20 Prozent dürfen dann durch Schokolade, Pommes oder ein weißes Brötchen gefüllt werden. Natürlich nur wenn mir danach ist. Je länger man sich bewusst ernährt, desto weniger Heißhunger hat man auf Hochverarbeitetes. Gerade jetzt merke ich aber, dass es mir zum Teil schwer fällt 100 Prozent in der Spur zu bleiben. Da ich nichts von Verboten halte, gibt es momentan eben noch ab und an etwas. Das aber ganz bewusst und in Maßen. So fällt es auch gar nicht mehr schwer, gesund zu essen, denn man darf ja alles andere auch essen.

So funktioniert Clean Eating im Alltag auch erstaunlich gut. Denn ganz ehrlich, es ist einfach nicht immer drin, nur gesund zu essen. Zumindest nicht, wenn man nicht auch ständig anderen Menschen vor den Kopf schlagen möchte. Das heißt nicht, dass man im Büro immer jeden Geburtstagskuchen mitessen muss, man darf es aber ohne ein schlechtes Gewissen. Und statt drei Stücken, isst man eben nur eins. Ich mag zum Beispiel keinen Alkohol. Ganz selten habe ich wirklich mal Lust auf ein Glas Wein oder Sekt. Also lasse ich es weg. Trotzdem kann man sich im Restaurant oder auf einer Hochzeit beides  einmal gönnen.

Vieles lässt sich auch sehr gut durch fitnessgerechte Varianten ersetzen. Man kann zum Beispiel bei gekaufter Marmelade immer eine mit 75% Fruchtanteil wählen. Dann ist zwar noch Zucker enthalten, aber um Längen weniger, als bei normaler Marmelade. Je länger man sich wieder mit der Materie beschäftigt, desto schneller schafft man es, gesund zu backen, kochen und greift automatisch zu vollwertigen Snacks. Also alles halb so wild!

Wie handhabt ihr das Clean Eating?

2 Gedanken zu “[Ernährung] Die 80/20-Regel und warum sie so gut funktioniert

Kommentar verfassen