Home Fit FoodBeikost [Ernährung] An Apple a day – Apfelwissen und ein Rezept

[Ernährung] An Apple a day – Apfelwissen und ein Rezept

von Kirsten

Laut Lebensmittelverband Deutschland isst jeder Deutsche im Durchschnitt etwa 127 Äpfel, was umgerechnet ca. 19 kg entspricht. Ich bin da auf jeden Fall voll im Durchschnitt oder sogar deutlich darüber. Wie viele Äpfel ich genau esse, kann ich nicht sagen, aber ich esse schon fast jeden Tag einen. In den Zahlen oben sind auch verarbeitete Apfelprodukte enthalten, also Saft, Mus, Gebäck und was man sonst so alles aus der leckeren Frucht machen kann. Wir haben gerade unseren kleinen Baum beerntet und da dachte ich, ich schreibe mal ein wenig darüber, warum der Apfel zurecht des Deutschen liebstes Obst zu sein scheint.

Apfelernte

Apfel war eine der ersten Obstsorten,  die meine Tochte probiert hat. Bis heute ist sie kein Fan der Schale. An sich nicht so tragisch, dann schält man den Apfel eben. Allerdings ist mittlerweile ja hinlänglich bekannt, dass die wichtigsten Nährstoffe direkt unter der Schale sitzen. Äpfel zeichnet ein hoher Vitamin C-Gehalt aus. Außerdem enthält er Vorstufen des Vitamin A, sowie Kalium, Eisen und Calcium. Daher essen wir unsere Äpfel in der Regel auch nach gründlichem Waschen mit Schale. Für Kinder kann man sie prima etwas ins Porridge reiben und so auch alle Nährstoffe behalten und hat gleichzeitig eine natürliche Süße.

Lagerung

Ein Apfelbaum im Garten lohnt sich, denn Äpfel lassen sich super lagern. Soweit meine Recherchen ergeben haben, sind zwei bis vier Grad Celsius optimal. Hier hält unsere Apfelausbeute nicht so lange. Unser Baum ist noch klein und der Ertrag daher noch übersichtlich. Allerdings lagerten meine Großeltern Äpfel immer im Keller und sie hielten sich eine ganze Weile. Meine Äpfel kommen meist ins Obstfach des Kühlschranks und schmecken dann auch sehr lange sehr gut.

Sorten

Apfelsorten gibt es fast wie Sand am Meer. Sie alle zeichnen unterschiedliche Eigenschaften aus, wodurch sich der eine Apfel mehr zum Backen eignet, als der andere.  Mein Favoriet ist der Breaburn, weil er weder zu sauer noch zu mehlig ist. Außerdem ist er von den (hoch)gezüchteten Sorten noch eine eher harmlosere Variante. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten und jedem schmeckt ja etwas anderes gut. Leider bekommt man kaum alte Sorten, weil diese häufig anfälliger für Krankheiten, Wind und Wetter sind und sich konventionell schwerer gewinnbringend anbauen lassen. Irgendwann habe ich mal eine Dokumentation darüber gesehen, dass aber gerade diese alten Sorten besonders gut sind, was sekundäre Pflanzen- und gesunde Inhaltsstoffe angeht. Leider finde ich diese Doku aber nicht mehr.

Was draus machen?

Apfel pur ist zu langweilig? Gerade Äpfel sind ja sehr vielseitig. Wir kochen gerne Apfelmus daraus, backen Kuchen, braten Apfelpfannkuchen oder machen zu Weihnachten Bratäpfel. Eine Variante, die immer gut ankommt, stelle ich euch heute noch vor 🙂 Dinkelgrieß mit Vanilleäpfeln und Birnen! Das Tolle daran ist, dass dieses Rezept auch für Beikostkinder super abgewandelt werden kann, sodass man nichts extra kochen muss. In Gläser abgefüllt ist dieses Rezept auch eine super Mealprepvariante für den süßen Hunger zwischendurch. Einfach kurz in die Mikrowelle und genießen.

Dinkelgrieß mit Vanilleäpfeln und Birnen

Gericht Beikost, Dessert, Süßes
Keyword Beikost, Brei, Dinkelgriess, Griessbrei
Portionen 4

Zutaten

  • 100 g Dinkelgrieß
  • 500 ml Milch oder Pflanzendrink Haferdrink passt super
  • 1 Apfel
  • 1 Birne
  • 1 EL Butter
  • 1/2 Vanilleschote Mark

Anleitungen

Grießbrei

  1. Grieß mit der Milch in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen. Dann weitere 2 Minuten kochen bis der Brei andickt. Dabei rühren.

Apfel-Birnen Topping

  1. Äpfel und Birnen waschen, das Kerngehäuse entfernen und bei Bedarf schälen. Fruchtfleisch in dünne Spalten schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Spalten 1 - 2 Minuten darin schwenken.

  2. Vanillemark unter das Obst rühren. Den warmen Grießbrei in Schalen geben und mit dem Topping angerichtet servieren.

Baby im Beikostalter?

  1. Vor dem Zugeben der Vanille einen Teil der Apfel-Birne-Mischung entnehmen und fein pürieren. Kinder, die schon Stücke akzeptieren, können die Spalten auch so oder nur leicht zerstoßen bekommen. Den Obstmus auf den Dingelgrieß geben und fertig!

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