[Fitness] Dem inneren Schweinehund den Kampf ansagen

Wir kennen ihn alle, den inneren Schweinehund. In fast jedem Bereich unseres Lebens mischt er sich hin und wieder ein. Das ist nicht zwangsweise immer schlimm, solange der Hund gut erzogen ist und auf sein „Herrchen“ hört. Was aber macht man, wenn immer der Schweinehund das Sagen hat? Wie motiviert man sich, Sport zu treiben, gesund zu essen, aufzuräumen oder Ziele zu verfolgen? Hier mal ein paar meiner Tipps für mehr Motivation.

  1. Ziele setzen
    Zwar gibt es den schönen Spruch, der Weg ist das Ziel und dieser ist auch gar nicht verkehrt, dennoch lohnt es sich, ein Ziel vor Augen zu haben. Dieses sollte realistisch und erreichbar sein. Zwischenziele können helfen. Will man beispielsweise 10kg abnehmen, sollte man sich zunächst auf die ersten 5kg konzentrieren und nicht gleich auf die erstrebten 10kg. So hat man kontinuierlich Erfolgserlebnisse und bleibt am Ball. So wird dann ganz nebenbei auch der Weg zum Ziel. Gleichzeitig hilft die Formulierung eines Ziels, sich über seine Wünsche und Motivation klar zu werden. Mit einem Ziel vor Augen lassen sich in schwachen Momenten Fragen wie: „Warum mache ich das eigentlich?“ leichter beantworten. Realistische Ziele lassen sich in der Regel immer erreichen. Scheitert man, liegt es am ehesten am fehlenden Willen. Also Ziele formulieren, deren Ergebnis man wirklich will!
  2. Mit anderen darüber reden
    Man bleibt leichter an einer Sache dran, wenn man sich ein wenig sozialen Druck aufbaut. Erzählt anderen von euren Plänen. So seit ihr eher in der Verlegenheit, auch tatsächlich etwas für das Erreichen zu tun. Ihr wollt die Garage entrümpeln? Erzählt Freunden davon und präsentiert beim nächsten Grillabend das Ergebnis. Ist doch peinlich nach zehn Wochen noch immer keine Zeit gefunden zu haben.
  3. Nicht reden, machen!
    Sicher soll man sich überlegen, was man erreichen will. Dennoch braucht man nicht einen Monat darüber reden, dass man mit Sport anfangen will, oder eine Diät plant. Warum sich einen Stichtag setzen, wenn man auch sofort loslegen kann. Wenn man etwas wirklich will, will man es gleich und nicht erst am Montag. Montag kommt dann die Kollegin mit Geburtstagskuchen um die Ecke und schon wird der Diätstart einen Tag nach hinten verschoben oder das Fitnessstudio hat zu und man verschiebt die Aktion auf unbestimmte Zeit. In diesem Sinne, überlegen was man erreichen möchte und starten.
  4. Gemeinsam ist man stark
    Nicht immer umsetzbar, aber oft hilft es gerade am Anfang, sich Gleichgesinnte zu suchen. Verabredet man sich zum Laufen oder zum Sport oder trainiert im Verein, ist der Druck dem Schweinehund nicht nachzugeben deutlich höher. Oft macht es so auch mehr Spaß, da man sich gegenseitig motivieren und auch Niederlagen miteinander teilen kann.
  5. Rückschläge sind normal
    Nicht immer läuft alles rund und der Weg zum Ziel führt nie gerade nach oben. Rückschritte sind normal, gehören dazu und sollten dazu genutzt werden, neue Motivation zu tanken. Klausur versemmelt, beim Krafttraining Gewichte reduzieren müssen, den Donut doch gegessen? Egal, beim nächsten Mal läuft es besser und darauf kommt es an.
  6. Organisation und Planung
    Wer seinen Tag plant, weiß, was zu tun ist, was er machen will und kann Dinge gezielt abarbeiten. Wie man am besten plant, muss jeder für sich selbst herausfinden. Mir hilft ein Kalender und To-Do-Listen, mein Mann plant am liebste digital. Egal wie, wichtig ist, überhaupt einen Plan zu haben.
  7. Routinen schaffen
    Immer Freitags wird geputzt, dann ist am Wochenende alles sauber. Training am Montag, Mittwoch und Freitag. Am Wochenende planen, was es die Woche zu essen geben soll. An Routinen gewöhnt man sich, hält sie leichter ein, auch wenn man mal keine Lust hat und der Schweinehund hat keine Chance. Außerdem spart es häufig Zeit, wenn man Dinge routiniert erledigt. Mehr Zeit also, doch mal die Füße hoch zulegen und gleichzeitig alle Ziele zu erreichen.
  8. Sich bewusst etwas gönnen
    Wenn man ein Ziel erreicht hat, sollte man sich durchaus auch mal belohnen. Auch wenn man den Weg zum Ziel konsequent verfolgt, darf man Zwischenerfolge feiern – also einfach mal einen Tag faul sein, die Familienfeier mit Kuchen, Braten und Co. genießen oder die Vier-Käse-Pizza bestellen. Auch der Schweinehund muss mal Gassi gehen. Wichtig ist, ihn bewusst von der Leine zu lassen. „Gönnt“ man sich jeden Tag und dann noch reichlich, ist es wieder der Hund, der den Takt vorgibt.

Das sind die Dinge, die mir am meisten helfen motiviert zu bleiben, etwas zu schaffen und dem inneren Schweinehund in seine Schranken zu weisen. Was hilft euch und wie motiviert ihr euch? Hinterlasst gerne einen Kommentar.

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2 Gedanken zu “[Fitness] Dem inneren Schweinehund den Kampf ansagen

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