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[Blogparade] Das Grauen der Zeitumstellung

von Kirsten

[dropcap]G[dropcap]espräch mit meinem Mann:

„Ist schon erstaunlich, wie man die Ansprüche herunterschraubt. Solange keine 4 vorne steht, ist das Aufstehen schon fast in Ordnung. 6:30 Uhr fühlt sich schon an wie Wochenende.“

Stimmt, seit wir Eltern sind und die innere Uhr unserer Kleinen unseren (und vor allem meinen) Aufstehrhythmus bestimmt, freut man sich, wenn man zumindest bis fünf Uhr schlafen kann. Denn lange Zeit waren wir Team 5 Uhr. Nicht schön, aber ich habe mich dran gewöhnt und mit Kaffee funktioniert schon einiges. Plötzlich schaffte es die Kleine dann bis sechs Uhr zu schlafen. Ich freute mich. Und dann kam wieder mein Mann:

„Bald ist Zeitumstellung. Da müssen wir mal sehen, wie wir die Kleine dran gewöhnen. Sie kann ja dann keine Stunde früher ins Bett, sonst wacht sie ja auch früher auf.“

Ich fiel aus allen Wolken, denn recht hatte er. Zeitumstellung. Hatte ich nicht auf dem Schirm. So ein Mist! Andere Mütter informieren sich wahrscheinlich akribischer über eine sanfte Umgewöhnung im Vorhinein. Ich bin da wohl etwas verplanter. Allerdings hätte das auch kaum geklappt. Schon so reagiert sie nicht besonders gut darauf, wenn man abends versucht, sie länger wach zu halten. Die Nächte werden dann gefühlt eher kürzer als länger. Hätte also auch nicht viel geholfen.

Dann der Samstagabend und die Tagesschausprecherin erinnert nochmal daran, dass diese Nacht die Zeiger eine Stunde zurückgestellt werden und dass das für die meisten heißt, eine Stunde länger schlafen zu können. Richtig für die Meisten. Ausgenommen alle mit Babys und Kleinkindern. Letzten Sonntag habe ich das erste Mal bewusst eine Zeitumstellung erlebt, bei der der Zeiger der Uhr um eine Stunde zurückgedreht wurde, und mich das eine Stunde gekostet hat. Früher war dies immer die Zeitumstellung, bei der man etwas länger schlafen konnte und auf die man sich gefreut hat. Das ist jetzt anders. Dieses Jahr hat man uns quasie zweimal eine Stunde geklaut.

Seit etwa zwei Monaten haben wir bezüglich des Zubettgehens und Aufstehens endlich einen Rhythmus und die innere Uhr der Kleinen funktioniert recht exakt. Sie geht gerne eher früher ins Bett und wacht dementsprechend früher auf. Uns war schon klar, dass diese blöde eine Stunde wahrscheinlich viel durcheinander bringen wird und was soll ich sagen? Wir sind wieder Team 5 Uhr. Zum Teil wird sie momentan sogar noch vor fünf wach und abends zieht sich die Zeit bis zum Schlafen gehen teils auch etwas. Klar, sie ist müde, möchte ins Bett und wir versuchen Schrittweise sie immer etwas später schlafen zu legen. Funktioniert bisher so semi gut. Ein Baby interessiert es einfach nicht, dass die Uhren jetzt anders ticken.

Ich bin gespannt, wie es nächstes Jahr läuft. Theoretisch müsste ich dann ja die verlorene Stunde zurückbekommen. Hoffen darf man ja. Fraglich nur, wie es dann läuft, wenn die Kleine älter wird und Aufstehen sich nach KiTa-Zeiten und meiner Arbeitszeit richtet. Ich sehe stressige Jahre auf uns zukommen…

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade #kinderschlaftbitte von Sabrina und ihrem Blog babykeks. Schaut dort doch mal für weitere Gedanken zur geklaut-geschenkten Stunde vorbei!

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