Alles auf Anfang: Clean Eating und Fitness 2018

Ich halte nichts von Neujahrsvorsätzen, daran hat sich nichts geändert. Trotzdem möchte ich im Januar 2018 einige Dinge ändern. Also doch gute Vorsätze? Jein. Tatsächlich habe ich die Tage schon damit angefangen, jedoch in der Light-Version, weil es so gerade einfacher für mich ist, die Umstellung nicht so gigantisch erscheinen lässt und ich mir noch ein, zwei Gedanken machen muss, was genau ich will. Die letzten Wochen (und Monate), also im Prinzip die Zeit seit der Geburt, habe ich es in Punkto Ernährung etwas lockerer angehen lassen. Insbesondere in Bezug auf Ungesundes wie Süßigkeiten, war ich nicht besonders streng und habe mir oft bewusst etwas gegönnt. Vielleicht waren es auch einfach die Kombination aus Müdigkeit, Erschöpfung und das Einfinden in die neue (Mutter)rolle, die einen öfter zu den Süßigkeiten trieb. Damit kann ich auch gut leben, habe jetzt aber den Punkt erreicht, an dem ich mich freue, mal wieder wirklich gesund zu essen und die Vorteile davon zu erleben!

Clean Eating – Wieso, weshalb, warum?

Schon seit langem verfolge ich den Ansatz des Clean-Eating. Mal mehr, mal weniger. Momentan leider eher weniger und das soll sich jetzt wieder ändern – mir und auch meiner Tochter zuliebe. Meine Kleine ist nach wie vor ein begeistertes Stillbaby und hält noch nichts von fester Nahrung. Das ist ihr gutes Recht, auch wenn ich hoffe, dass sie demnächst ihren Speiseplan erweitert. Vollstillen ist eine schöne, aber auch kräftezehrende Angelegenheit. Trotzdem möchte ich jetzt so langsam auch mal wieder etwas mehr Definition im Spiegel sehen. Diät kommt durch das Stillen für mich natürlich nach wie vor noch immer nicht in Frage. Allerdings weiß ich von früher, dass die richtige Ernährung auch dafür sorgen kann, dass alles etwas straffer aussieht, man sich wohlfühlt und das ganz ohne doofe Hungerei.

Was ist Clean Eating eigentlich?

Clean Eating ist ein Phänomen, dass es aus den Vereinigten Staaten zu uns herüber geschafft hat und schon seit einigen Jahren mehr und mehr Anhänger gewinnt. Eine ganz klare Definition gibt es nicht, da jeder es etwas anders auslegt. Einige Grundsätze sind aber immer gleich. Es geht darum, möglichst unverarbeitete und daher vollwertige Lebensmittel zu essen. Diese sollen chemiefrei (keine Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, ungesunde Süßungsmittel, …) sein und so natürlich wie möglich. Man isst also den Apfel pur, statt als Mus.
Als Faustregel gilt: Je kürzer die Zutatenliste, desto besser.

Hinzu kommt der Verarbeitungsgrad des Lebensmittels. Wie viele Schritte hat es durchlaufen, bis es die jetzige Form erreicht hat? Eine Mandel ist damit beispielsweise „natürllicher“ als Mandelmus oder gar Marzipan.

Prinzipiell ist keine Lebensmittel verboten. Alles kann in Moderation gegessen werden, da es sich nicht um eine Diät, sondern eine gesunde Ernährungsweise handelt. Verzichtet man allerdings bewusst mal zwei Wochen auf raffinierten Zucker, Fertigprodukte und ähnliches, merkt man, wie der Geschmackssinn wieder sensibler wird. Das ist wirklich beeindruckend.

Für mich bedeutet Clean-Eating auch ausgewogen zu essen. Vor allem „Grünzeug“, also alle Gemüsesorten mit einer möglichst kräftig dunkelgrünen Farbe landen auf dem Teller. Dazu eine ausreichende Menge Eiweiß (die auch als Frau wichtig ist) in Kombination mit komplexen Kohlenhydraten und gesunden Fetten. Es geht nicht darum, einen Makronährstoff auszuschließen, sondern sie in gesunder Form zu essen.

Und Sport?

Fitness soll wieder fester Bestandteil meines Alltags sein. Ist es momentan auch. Insbesondere, da mein Mann Urlaub hat, lässt sich alles super miteinander vereinen. Wenn er wieder arbeiten geht, wird es wieder mehr Organisationsaufwand und ich brauche sicher das kleine Bisschen Extramotivation, um den Hintern hoch zu bekommen. Geplant ist dennoch folgendes:

Montag: Krafttraining
Dienstag: Cardio (BodyCombat)
Mittwoch: Core
Donnerstag: Krafttraining
Freitag: Mobility
Samstag: Kraftraining
Sonntag: Cardio (BodyCombat) + ggf. Core (CXWorx)

Ich gehe meist abends ins Fitnessstudio, sodass einiges auch von meiner Kleinen abhängt. Wenn sie unruhig schläft oder schlecht in den Schlaf findet, werden auch mal Einheiten ausfallen oder bestenfalls nur verschoben werden. Dazu kommt, dass mein Mann auch trainieren will und das koordiniert werden muss. Restdays ergeben sich so zwangsläufig. Trotzdem stelle ich mir den Plan lieber zu ehrgeizig, als zu lasch auf. Hinzu kommen auf jeden Fall noch Spaziergänge mit der Kleinen, die ich aber eher als Alltagsbewegung zählen will.

Das Ziel:

Gesund essen, sich fit und vital fühlen. Muskeln aufbauen und den Körper straffen.

Bikini Body Challenge 2018:

Beim Stöbern zu diesem Thema bin ich auf Julies Beitrag zur Bikini Body Challenge 2018 gestoßen. Wenn das nicht der fehlende Motivationsboost ist, weiß ich auch nicht. Ich werde selbst entscheiden, was ich esse und wie oben beschrieben trainieren. Das ist einfach passender für meinen Alltag. Trotzdem kann man sich bei ihr richtig gute Tipps und Inspirationen abholen. Ich möchte zumindest gerne wöchentlich oder monatlich eine Zusammenfassung schreiben, wie es mir erging, ob ich am Ball bleiben konnte oder mit welchen Rückschlägen ich zu kämpfen hatte.

Ich bin gespannt. Das neue Jahr kann kommen!

 

 

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